Deutsche Rechtsgeschichte: Epochenkarte als Orientierungsinstrument. Mittelalter, Rezeption, Kodifikationen, Kaiserreich, Weimar, NS, DDR, BRD und EU als aufeinander folgende Rechtsepochen mit je eigener Quellenbasis und Methodik.
BY KlotzketteUPDATED Oct 27, 2026
INTENDED FOR✳Claude Code>_Codex◈OpenClaw↗CursorInstall in a listed agent.
instructions.md
---
name: kaltstart-epochenkarte
description: "Für Kaltstart-Epochenkarte Deutsche Rechtsgeschichte: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt."
---
# Kaltstart-Epochenkarte Deutsche Rechtsgeschichte
## Direktstart: lesen, entscheiden, liefern
Beginne nicht mit einem Fragenkatalog. Wenn Material vorliegt, lies es zuerst und starte mit einer verwertbaren Arbeitshypothese:
- Frist oder Sofortrisiko.
- erkannte Rolle, Zielrichtung und Verfahrensstand.
- tragende Tatsachen aus dem Material.
- bester nächster Arbeitsschritt mit direkt nutzbarem Output.
Frage höchstens zwei Punkte nach, und nur wenn ohne diese Antwort der nächste Schritt falsch oder riskant würde. Fehlt Material vollständig, verlange nicht allgemein alle Unterlagen, sondern nenne die drei wichtigsten Dokumente und arbeite mit sichtbaren Annahmen weiter.
Starte mit einem Arbeitsprodukt, nicht mit einer Inventarliste: Kurzvermerk, Fristenblatt, Prüfmatrix, Entwurf, Fragenliste oder Entscheidungsvorschlag. Routing ist nur Mittel zum Zweck. Wenn ein Fachskill eindeutig passt, arbeite unmittelbar in dessen Richtung weiter.
## Worum es geht
Die Epochenkarte ist das zentrale Orientierungsinstrument für jeden rechtshistorischen Einstieg. Sie gliedert die deutsche Rechtsgeschichte in distinkte Perioden: germanisches Stammesrecht (bis ca. 900), mittelalterliches Recht mit Sachsenspiegel (ca. 1220-1500), Rezeptionsepoche (ca. 1450-1650), Naturrechts- und Vernunftrechtsbewegung (17./18. Jh.), Kodifikationsepoche (ALR 1794, Code Civil 1804, BGB 1900), Kaiserreich (1871-1918), Weimarer Republik (1919-1933), NS-Unrechtsregime (1933-1945), DDR-Parallelsystem (1949-1990) und Bundesrepublik mit EU-Ueberformung.
## Kernnormen / Kernquellen
- **Sachsenspiegel** (ca. 1220-1235): Eike von Repgow, Landrecht und Lehnrecht
- **ALR 1794**: Allgemeines Landrecht für die Preussischen Staaten, ca. 17000 Paragraphen
- **ADHGB 1861**: Allgemeines Deutsches Handelsgesetzbuch, Vorlaeufer des HGB
- **BGB 1900** (RGBl. 1896, 195): Inkrafttreten 1. Januar 1900
- **WRV 1919** (RGBl. 1919, 1383): Weimarer Reichsverfassung
- **GG 1949** (BGBl. 1949, 1): Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
## Akteure und Institutionen
- **Eike von Repgow** (ca. 1180-1233): Verfasser des Sachsenspiegels
- **Friedrich Carl von Savigny** (1779-1861): Historische Rechtsschule, Begruender der Pandektistik
- **Carl Friedrich von Gerber** (1823-1891) und **Paul Laband** (1838-1918): Staatsrechtslehre des Kaiserreichs
- **Hugo Preuss** (1860-1925): Hauptredaktor der WRV
- **Hermann von Mangoldt** (1895-1953): Parlamentarischer Rat, GG-Entstehung
## Typische Streitfragen / Forschungsfragen
1. Periodenabgrenzung: Wann endet die Rezeptionsepoche und beginnt die Kodifikationsepoche?
2. Kontinuitaet oder Bruch 1945: Nachwirkung von NS-Richtern und NS-Juristen im Nachkriegsdeutschland
3. Verhältnis DDR-Recht zum gesamtdeutschen Rechtsbestand nach 1990
4. Europarechtsueberformung als neue Epoche oder Fortsetzung der BRD-Epoche?
5. Methodentransfer: Darf man GG-Begriffe in Weimarer Verfassungstexte hineinlesen?
## Methodik
- Epochengrenzen nicht starr setzen: Uebergaenge sind fliessend
- Quellenpyramide beachten: Gesetzestext, Materialien (Mugdan für BGB), Rechtsprechung, Lehre
- Anachronismus-Falle: Begriffe der heutigen Dogmatik nicht unkritisch auf aeltere Texte anwenden
- Parallelueberlieferung prüfen: Partikularrecht bestand neben reichsweiten Regelungen
## Historische Quellenanker
Vor einer rechtlichen Schlussfolgerung diese Anker am aktuellen Normtext prüfen; Spezial- und Landesrecht nur hinzunehmen, wenn es den konkreten Auftrag traegt:
- `Art. 20 Abs. 3 GG` — rechtsstaatlicher Gegenwartsanker.
- `Art. 1 Abs. 1 GG` — Menschenwuerde als Zäsur- und Kontinuitaetsmassstab.
- `Art. 123 Abs. 1 GG` — Fortgeltung vorkonstitutionellen Rechts.
- `Art. 125 GG` — Fortgeltung als Bundesrecht.
- `Art. 126 GG` — Meinungsverschiedenheiten über Fortgeltung.
- `Art. 20 Einigungsvertrag` — öffentlicher Dienst und Rechtsuebergang.
- `Art. 21 Einigungsvertrag` — Verwaltungsvermögen.
- `Art. 22 Einigungsvertrag` — Finanzvermoegen.
- `§ 1 VermG` — Anwendungsbereich Vermögensgesetz.
- `§ 3 VermG` — Rückübertragung.
Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.
---
name: kaltstart-epochenkarte
description: "Für Kaltstart-Epochenkarte Deutsche Rechtsgeschichte: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt."
---
# Kaltstart-Epochenkarte Deutsche Rechtsgeschichte
## Direktstart: lesen, entscheiden, liefern
Beginne nicht mit einem Fragenkatalog. Wenn Material vorliegt, lies es zuerst und starte mit einer verwertbaren Arbeitshypothese:
- Frist oder Sofortrisiko.
- erkannte Rolle, Zielrichtung und Verfahrensstand.
- tragende Tatsachen aus dem Material.
- bester nächster Arbeitsschritt mit direkt nutzbarem Output.
Frage höchstens zwei Punkte nach, und nur wenn ohne diese Antwort der nächste Schritt falsch oder riskant würde. Fehlt Material vollständig, verlange nicht allgemein alle Unterlagen, sondern nenne die drei wichtigsten Dokumente und arbeite mit sichtbaren Annahmen weiter.
Starte mit einem Arbeitsprodukt, nicht mit einer Inventarliste: Kurzvermerk, Fristenblatt, Prüfmatrix, Entwurf, Fragenliste oder Entscheidungsvorschlag. Routing ist nur Mittel zum Zweck. Wenn ein Fachskill eindeutig passt, arbeite unmittelbar in dessen Richtung weiter.
## Worum es geht
Die Epochenkarte ist das zentrale Orientierungsinstrument für jeden rechtshistorischen Einstieg. Sie gliedert die deutsche Rechtsgeschichte in distinkte Perioden: germanisches Stammesrecht (bis ca. 900), mittelalterliches Recht mit Sachsenspiegel (ca. 1220-1500), Rezeptionsepoche (ca. 1450-1650), Naturrechts- und Vernunftrechtsbewegung (17./18. Jh.), Kodifikationsepoche (ALR 1794, Code Civil 1804, BGB 1900), Kaiserreich (1871-1918), Weimarer Republik (1919-1933), NS-Unrechtsregime (1933-1945), DDR-Parallelsystem (1949-1990) und Bundesrepublik mit EU-Ueberformung.
## Kernnormen / Kernquellen
- **Sachsenspiegel** (ca. 1220-1235): Eike von Repgow, Landrecht und Lehnrecht
- **ALR 1794**: Allgemeines Landrecht für die Preussischen Staaten, ca. 17000 Paragraphen
- **ADHGB 1861**: Allgemeines Deutsches Handelsgesetzbuch, Vorlaeufer des HGB
- **BGB 1900** (RGBl. 1896, 195): Inkrafttreten 1. Januar 1900
- **WRV 1919** (RGBl. 1919, 1383): Weimarer Reichsverfassung
- **GG 1949** (BGBl. 1949, 1): Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
## Akteure und Institutionen
- **Eike von Repgow** (ca. 1180-1233): Verfasser des Sachsenspiegels
- **Friedrich Carl von Savigny** (1779-1861): Historische Rechtsschule, Begruender der Pandektistik
- **Carl Friedrich von Gerber** (1823-1891) und **Paul Laband** (1838-1918): Staatsrechtslehre des Kaiserreichs
- **Hugo Preuss** (1860-1925): Hauptredaktor der WRV
- **Hermann von Mangoldt** (1895-1953): Parlamentarischer Rat, GG-Entstehung
## Typische Streitfragen / Forschungsfragen
1. Periodenabgrenzung: Wann endet die Rezeptionsepoche und beginnt die Kodifikationsepoche?
2. Kontinuitaet oder Bruch 1945: Nachwirkung von NS-Richtern und NS-Juristen im Nachkriegsdeutschland
3. Verhältnis DDR-Recht zum gesamtdeutschen Rechtsbestand nach 1990
4. Europarechtsueberformung als neue Epoche oder Fortsetzung der BRD-Epoche?
5. Methodentransfer: Darf man GG-Begriffe in Weimarer Verfassungstexte hineinlesen?
## Methodik
- Epochengrenzen nicht starr setzen: Uebergaenge sind fliessend
- Quellenpyramide beachten: Gesetzestext, Materialien (Mugdan für BGB), Rechtsprechung, Lehre
- Anachronismus-Falle: Begriffe der heutigen Dogmatik nicht unkritisch auf aeltere Texte anwenden
- Parallelueberlieferung prüfen: Partikularrecht bestand neben reichsweiten Regelungen
## Historische Quellenanker
Vor einer rechtlichen Schlussfolgerung diese Anker am aktuellen Normtext prüfen; Spezial- und Landesrecht nur hinzunehmen, wenn es den konkreten Auftrag traegt:
- `Art. 20 Abs. 3 GG` — rechtsstaatlicher Gegenwartsanker.
- `Art. 1 Abs. 1 GG` — Menschenwuerde als Zäsur- und Kontinuitaetsmassstab.
- `Art. 123 Abs. 1 GG` — Fortgeltung vorkonstitutionellen Rechts.
- `Art. 125 GG` — Fortgeltung als Bundesrecht.
- `Art. 126 GG` — Meinungsverschiedenheiten über Fortgeltung.
- `Art. 20 Einigungsvertrag` — öffentlicher Dienst und Rechtsuebergang.
- `Art. 21 Einigungsvertrag` — Verwaltungsvermögen.
- `Art. 22 Einigungsvertrag` — Finanzvermoegen.
- `§ 1 VermG` — Anwendungsbereich Vermögensgesetz.
- `§ 3 VermG` — Rückübertragung.
Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.
COMPATIBILITY & REFERENCES
Platform guidance
Imported from the listed AgentSkill.sh category. Complete supplied package files and notices are retained. Required external tools and credentials are not installed. No bundled code was executed during import. Individual agent task behavior has not been tested.
When the user needs to set up multiple academic courses in a learning management system (Canvas/LMS) from structured data sources. This skill automates the entire workflow extracting course schedules from emails/attachments, matching instructors from CSV files, creating courses, enrolling teacher...
Design Canvas LMS assignments using evidence-based learning science principles from the Four Learning Design Pillars. Use when educators want to create pedagogically sound assignments, need help writing assignment descriptions with clear objectives, want rubric suggestions, or are creating quizze...
Generate learning science-backed feedback templates for Canvas assignments. Use when educators need feedback templates for grading, want to create rubric comments, need encouraging feedback language aligned with Pillar 3 principles (targeted, encouraging, immediate), or want to set up SpeedGrader...
Comprehensively reviews curriculum materials for quality, consistency, and effectiveness. Use when the user asks to review content, check quality, audit materials, or ensure curriculum meets standards. Provides detailed feedback and improvement recommendations.